Heiraten Hochzeit

brautstrauss

Stellen Sie sich vor, die Braut möchte ihren Brautstrauß werfen. Es ist kurz nach 0:00 Uhr und die Stimmung ist fröhlich. Beste Bedingungen also, um dieses Ritual auf den Weg zu bringen. Oft ist es allerdings so, dass die Damen gar nicht zum Fangen des Brautstraußes antreten. Die Tradition besagt nämlich, dass diejenige, die den Brautstrauß auffängt, die nächste ist, die geheiratet wird.

 

Viele Frauen wollen sich weder in den Vordergrund drängen noch haben sie die Absicht zu heiraten – entsprechend zurückhaltend ist ihr Verhalten. Wenn aber die Partystimmung schon ein bisschen angeheizt ist, trauen sich potentielle Bräute etwas mehr. Um die Damen zu motivieren, hilft es, zum Beispiel den DJ einzuschalten und den Programmpunkt anmoderieren zu lassen.

 

Lassen Sie einen Song wie zum Beispiel „Single Ladys“ von Beyoncé laufen und starten Sie die Tradition. Die Damen werden sich einfinden und bei dem Spiel mitmachen. Die Braut dreht sich zweimal im Kreis. Dann steht sie einige Meter entfernt von der Gruppe mit dem Rücken zu den Damen. Man zählt einen Countdown von drei an rückwärts und schmeißt den Brautstrauß nach hinten.

 

Doch Achtung! Wer den Brautstrauß mit beiden Händen über den Kopf wirft, der zielt normalerweise steil nach oben und knallt den Brautstrauß gegen die Decke oder in den Kronleuchter. Besser benutzen Sie nur eine Hand und schmeißen den Brautstrauß flach über die Schulter. Dann kann er sein Ziel in einem gelungenen Bogen erreichen.

 

Wurfübung mit dem Brautstrauß

 

Unglaublich aber wahr: 90 % aller Bräute schaffen es nicht, den Brautstrauß so zu werfen, dass er für die potentiellen Kandidatinnen auch aufzufangen ist. Also ist es eine gute Idee, den Wurf vorher zu üben. Der Bewegungsablauf ist Ihnen nicht geläufig und deshalb ist es kein Wunder, dass es schief geht, wenn es darauf ankommt. Nehmen Sie dafür zum Beispiel ein zusammengeknotetes Handtuch oder knoten Sie gleich mehrere Handbücher zusammen, bis Sie ein Wurfgeschoss haben, das in Größe und Gewicht in etwa dem geplanten Brautstrauß entspricht.

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Vermeiden Sie vor allem den häufigsten Fehler, nämlich beide Hände und gestreckte Arme zu benutzen. Am einfachsten benutzen Sie, wie gesagt, eine Hand und werfen den Brautstrauß flach über die Schulter. Die Wurfrichtung lässt sich dadurch leichter ansteuern und das Gebinde rast nicht ins Nirgendwo. Testen Sie verschiedene Wurftechniken mit harmlosen Gegenständen und lassen Sie sich nicht beirren. Peinlich wird nämlich, wenn auf der Hochzeitsfeier der Wurf des Brautstraußes ein, zwei oder auch drei Mal schief läuft.

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt, den Brautstrauß zu werfen?

Es gibt mehrere Zeitpunkte, an denen der Brautstrauß geworfen werden kann. Es muss also gar nicht auf der Abendfeier stattfinden, sondern kann auch auf dem Standesamt oder vor der Kirche passieren. Falls Sie an Ihrem Brautstrauß aber festhalten wollen, sollten Sie es nicht zu früh erledigen. Am besten werfen Sie den Brautstrauß erst dann, wenn die Gäste schon eine Weile tanzen und die Stimmung aufgelockert ist.

 

Dadurch haben Sie es mit Damen zu tun, die ein wenig aufgeschlossener sind als im nüchternen Zustand. Dieser Programmpunkt soll schließlich Spaß machen und keine unangenehme Verpflichtung sein. Übrigens sollten Sie im Rahmen Ihrer Gästeliste einmal durchgehen, ob Sie auch genügend unverheiratete Frauen auf Ihrem Fest haben. Wenn die Gruppe nämlich kleiner als fünf oder sechs Personen ist, dann wird es auch für die anwesenden Damen peinlich.

 

Sie stehen allein im Rampenlicht nach dem Motto: Oha, die hat noch keinen abbekommen! Das ist sehr unangenehm. Abgesehen davon könnte es sein, dass sich zwei oder drei Damen ohnehin weigern, an diesem Brauch mitzuwirken. Und schon haben Sie nur noch zwei oder drei übrig gebliebene einzelne Personen - das ist kein Spaß für die Beteiligten.

 

Wenn es so ist, dass nicht mehr als fünf alleinstehende Damen auf Ihrer Hochzeit sind, dann lassen Sie den Brauch einfach weg. Wenn aber die Zielgruppe groß genug ist, dann brauchen Sie sich auch nicht darauf versteifen, dass alle Frauen teilnehmen. Wer nicht möchte, sollte nicht dazu gezwungen werden. Man munkelt, dass es sogar Feierlichkeiten gab, auf denen unverheiratete Frauen gegen ihren Willen zum Brautstraußwurf hervorgezerrt wurden. Das wirkt eher peinlich und schadet der Stimmung. Wenn eine Frau also partout nicht teilnehmen möchte, dann wird sie ihre Gründe haben und Sie sollten das respektieren.

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